amberra investiert in Gardia und stärkt die Sicherheit im Alter

Das HealthTech-Startup Gardia adressiert eines der häufigsten Probleme im Alter – Stürze, bei denen oft jede Minute zählt. Mit unserem Investment stärken wir eine Lösung, die KI-basierte Sicherheit mit Selbstbestimmung im Alter verbindet und im Ernstfall automatisch Hilfe anfordert. amberra investiert in Gardia und stärkt die Sicherheit im Alter

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Gardia_Händehaltung
Gardia_Händehaltung

An dem Soester HealthTech-Startup beteiligen sich neben amberra auch bekannte Investoren wie der europäische Venture-Capital-Fonds Peak (Lead-Investor), butterfly & elephant sowie die bestehenden Investoren BONVENTURE, Dieter von Holtzbrinck Ventures (DvH Ventures) und Beurer. Wir sehen in Gardia ein vielversprechendes Startup mit großem Wachstumspotenzial und gesellschaftlicher Relevanz.

Was uns überzeugt: Gardia hat ein mobiles Notrufsystem entwickelt, das speziell auf die Bedürfnisse von Senioren zugeschnitten ist. Kern der Lösung ist ein Notrufarmband mit automatischer Sturzerkennung, das sowohl zu Hause als auch unterwegs funktioniert, unabhängig von einem Smartphone. Hardware, Software, App und KI-Algorithmus stammen vollständig aus eigener Entwicklung. Das moderne, dezente Design ist so konzipiert, dass das Armband im Alltag akzeptiert und gerne getragen wird. Zudem ist die Lösung bei vorliegendem Pflegegrad durch deutsche Krankenkassen vollständig erstattungsfähig und wird durch die Integration einfachster digitaler Anträge über Gardia zusätzlich unterstützt.

Der Bedarf riesig: In Deutschland ereignen sich jährlich rund 5,7 Millionen Stürze bei Menschen über 65 Jahren – viele Betroffene können danach nicht selbstständig aufstehen oder Hilfe rufen. Verzögerte Hilfe erhöht das Risiko schwerer Folgeschäden und Pflegebedürftigkeit.

Für die genossenschaftliche FinanzGruppe ergeben sich konkrete Vertriebs-, Bindungs- und Positionierungschancen: Gardia schafft natürliche Anspracheanlässe – insbesondere im Segment ü65 sowie bei Angehörigen – und ermöglicht frühzeitige Gespräche jenseits klassischer Finanzthemen. Gleichzeitig stärken Genossenschaftsbanken ihre Rolle als langfristiger, verlässlicher Begleiter rund um Vorsorge, Alltag und Familie und leisten einen Beitrag zur regionalen Unterstützung im Alter.

„Das Geschäftsmodell von Gardia trifft den Kern des genossenschaftlichen Gedankens: Menschen wirksam unterstützen. Mit dem Netzwerk aus fast 700 Genossenschaftsbanken, regionaler Stärke und 30 Millionen Kundinnen und Kunden in Deutschland können wir das Wachstum von Gardia nicht nur mit dem Investment, sondern auch in der Skalierung wirksam unterstützen“, sagt Björn Schmuck, Geschäftsführer von amberra.

“Wir freuen uns über unser 4. Investment”, ergänzt Moritz Otterbach, Head of Investments: “Gardia hat im DACH-Raum bereits eine fünfstellige Zahl aktiver Nutzer erreicht und eine führende Position im Markt für mobile Notrufsysteme aufgebaut. Die Lösung sticht aus einem wettbewerbsintensiven Umfeld mit technischer Raffinesse und operativer Exzellenz heraus – und hat das Potenzial, sich als Marktführer für mobile Notrufsysteme für Senior:innen zu positionieren.”

Nach der strategischen Beteiligung gehen wir jetzt die nächsten Schritte und planen gemeinsam mit Gardia und Genossenschaftsbanken in ausgewählten Regionen erste Pilotierungen für die Zusammenarbeit. Ziel ist es, in diesen Pilotierungen Mehrwerte für die genossenschaftliche FinanzGruppe und Mitglieder vor Ort auszuarbeiten und die Banken gleichzeitig als aktive Partner für eine starke regionale Daseinsvorsorge zu positionieren.

Ergänzende Informationen

Zur Pressemitteilung

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Moritz_Otterbach_@amberra-2025

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